Praxismarketing in Österreich

Praxismarketing in Österreich

Was versteht man unter Praxismarketing?

Praxismarketing umfasst sämtliche Maßnahmen, die gezielt eingesetzt werden, um die Sichtbarkeit einer Arzt- oder Zahnarztpraxis zu erhöhen, neue Patientinnen und Patienten zu gewinnen, Bestandspatient:innen zu halten und bestimmte Zielgruppen wie Privatversicherte, Selbstzahler oder Kassenpatient:innen anzusprechen.

Zu den digitalen Maßnahmen zählen:

  • eine professionelle, DSGVO-konforme Praxiswebsite
  • Einträge in Onlineverzeichnissen (z. B. Google Business Profile, DocFinder.at)
  • Präsenz auf Arztbewertungsportalen
  • Suchmaschinenoptimierung (SEO)
  • Local SEO
  • Content Marketing
  • Social-Media-Auftritte auf Plattformen wie Facebook, Instagram oder LinkedIn
  • Storrytelling auf YouTube und Social-Media Kanälen

Analoge Marketinginstrumente sind unter anderem:

  • Corporate Design (Logo als Wort, Wort-Bild-Marke oder als Bildmarke)
  • Praxisschilder (Leitsystem)
  • informative Broschüren und Flyer
  • Poster und Plakate
  • Anzeigen in regionalen und überregionalen Printmedien
  • Visitenkarten mit allen relevanten Kontaktdaten
  • Geschäftsdrucksorten (Briefpapier, Kuverts, Blöcke etc.)

Rechtliche Rahmenbedingungen

Werbung für ärztliche und zahnärztliche Leistungen ist in Österreich erlaubt, muss jedoch den rechtlichen Vorgaben entsprechen:

  • Ärztegesetz und Zahnärztegesetz: Werbung muss sachlich, objektiv und fachlich korrekt sein.
  • Richtlinien der Österreichischen Ärztekammer und Österreichischen Zahnärztekammer: Keine irreführenden, übertreibenden oder vergleichenden Aussagen.
  • Arzneimittelgesetz (AMG): Strenge Vorgaben bei Werbung für Arzneimittel und medizinische Behandlungen.
  • Heilmittelwerbegesetz (HWG): Regelt zulässige Aussagen und schützt Patient:innen vor Täuschung.
  • Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO): Gilt für die Verarbeitung personenbezogener Daten, z. B. bei Online-Terminbuchungen oder Newslettern.

Ziele des Praxismarketings

Ein strukturiertes Marketingkonzept verfolgt mehrere Ziele:

  • Steigerung der Bekanntheit der Praxis
  • Neupatient:innen gewinnen
  • Patientenbindung durch Service und Kommunikation
  • Positionierung als Spezialist:in in bestimmten Fachbereichen
  • Stärkung der wirtschaftlichen Basis, um Investitionen und laufende Kosten zu decken

Warum Praxismarketing in Österreich immer wichtiger wird

Immer mehr Menschen informieren sich vor einem Arztbesuch online. Bewertungsportale, Websites und Social-Media-Kanäle prägen den ersten Eindruck – und entscheiden oft darüber, ob ein Termin gebucht wird.

In Ballungszentren mit hoher Ärztedichte ist der Wettbewerb groß. Praxen, die ihre Alleinstellungsmerkmale klar kommunizieren, können sich gezielt von Mitbewerbern abheben. Oftmalig werben „Ärzte“ und deren Vertriebspartner in Österreich und EU um Patienten in Nicht-EU-Länder. Ein durchdachtes Praxismarketing sorgt dabei nicht nur für mehr Patient:innen, sondern auch für ein positives Image und Vertrauen in die fachliche Kompetenz.

Erfolgreich und rechtssicher

Unsere Agentur betreut seit vielen Jahren Ärztinnen, Ärzte und medizinische Praxen. Wir bieten unseren Kundinnen und Kunden aus dem Gesundheitswesen strategische Beratung sowie die operative Umsetzung in den Bereichen Marketing, Markenführung, Online-Marketing und Werbung.

Unsere Auftraggeber kommen aus Österreich und Deutschland (bis hinauf nach Hamburg) und können auf zahlreiche Referenzen aus den Bereichen Zahnmedizin und Kieferorthopädie, Haarchirurgie, Allgemeinmedizin, psychologische Beratung, Vorsorgemedizin sowie Kliniken verweisen.

Dank dieser langjährigen Zusammenarbeit verfügen wir über umfassende Erfahrung in diesem speziellen Fachgebiet und Markt – und das seit über 20 Jahren.

Onepager

Die Kraft der Klarheit: Onepager-Websites im Fokus

In der sich ständig weiterentwickelnden Welt des Online-Marketings ist es entscheidend, dass Unternehmen ihre Präsenz im Internet optimieren. Eine beliebte Lösung, die in diesem Zusammenhang immer mehr an Bedeutung gewinnt, ist der Einsatz von Onepager-Websites. Diese Art des Webauftritts zeichnet sich durch eine einzige Seite aus. Es gibt keine Unterseiten. Die einzelnen Abschnitte werden durch Einsatz von verschiedenen Farb-, Bild-, oder Grafikelementen klar getrennt. Onpager werden auch als Single Page Website bezeichnet und sind so konzipiert, dass die Aufmerksamkeit gezielt auf bestimmte Informationen gelenkt wird.

In diesem Beitrag werfen wir einen genaueren Blick auf den Aufbau, die Funktionen, den Nutzen, die Zielgruppen sowie die besten Strategien zur Maximierung dieser schlanken, aber wirkungsvollen Webpräsenz.

Aufbau und Funktion

Der Aufbau ist intuitiv gestaltet, wobei die Navigation durch Scrollen erfolgt – traditionell in einem Long-Scrolling-Layout. Das Scrollen kann klassisch vertikal erfolgen, oder auch horizontal. Dieser minimalistische Ansatz ermöglicht es Besuchern, schnell relevante Inhalte zu erfassen, ohne zwischen verschiedenen Seiten hin und her zu springen. Dementsprechend sollten überflüssige Informationen vermieden werden. Es empfiehlt sich eine Navigationsleiste einzubauen, um Nutzern die Orientierung zu erleichtern. So verweilen Sie länger auf der Seite. Denn wir kennen es doch alle, wenn wir nicht auf schnellen und einfachen Weg zur der gesuchten Information gelangen, dann springen wir ab und suchen woanders weiter. Um es bedienerfreundlicher zu machen ist ein Responsive Design essenziell, ansonsten wird die Absprungrate ebenfalls immer höher.

Die Funktionen eines Onepagers konzentrieren sich somit auf Klarheit und Einfachheit. Sie sind ideal für Unternehmen oder Dienstleistungen, die ein klares Angebot haben und ihre Kernbotschaft direkt vermitteln möchten.

Nutzen eines Onepagers

Ein Onepager ist ideal, wenn es darum geht, eine klare Botschaft zu vermitteln oder ein spezifisches Ziel zu erreichen. Durch ihre Klarheit und Einfachheit können Besucher schnell alles Relevante aufnehmen und der Lesefluss wird nicht gestört.

Für wen und wann nützlich?

Diese Websiteart eignet sich besonders für Unternehmen oder Projekte, die ein deutliches Statement haben und ihre Zielgruppe direkt ansprechen wollen. Ebenfalls wenn Sie eine begrenzte Menge an Informationen haben, ist ein Onepager die perfekte Wahl.

Onepager sind besonders qualifiziert für kleine Unternehmen, Startups, Landingpages, Ankündigungen einzelner Dinge, Freiberufler und alle, die eine kompakte und fokussierte Onlinepräsenz wünschen. Sie eignen sich auch gut für kurzfristige Kampagnen oder Events.

Warum ein Onepager?

Die Stärke von Onepagern liegt in ihrer Simplizität. Sie bieten eine klare Struktur und eine benutzerfreundliche Erfahrung. Besucher müssen nicht zwischen verschiedenen Seiten hin- und herwechseln, was die Wahrscheinlichkeit erhöht, dass sie die gewünschte Handlung ausführen.

In dieser Form sieht der User die gesamte Website und die Chance etwas zu übersehen verringert sich. Durch das fließende Webdesign wird der Besucher bis zum Call-to-Action geführt und der Entwickler behält die Kontrolle darüber, wie die Inhalte wahrgenommen werden.

Wann ist ein Onepager nicht geeignet?

Sobald es um komplexe und umfassende Themen geht, ist es empfehlenswerter dies auf mehreren Nebenseiten zu gliedern. Denn mit vielen verschiedenen Themen wird ein Onepager schnell unübersichtlich. Zusätzlich zur Gefahr der Unübersichtlichkeit können fehlende Navigationselemente, wie ein Menü, für Verwirrung sorgen.

Wie kann man einen Onepager ausbauen und warum?

Obwohl Onepager auf Einfachheit setzen, können sie dennoch erweitert werden. Sobald mehr Content vorhanden ist und es komplizierter wird, lohnt es sich, die Website auszubauen.

Suchmaschinenoptimierung (SEO) für Onepager nicht geeignet?

Es gibt Behauptungen, dass SEO, eine Suchmaschinenoptimierung, bei einer solchen Website nicht möglich ist. Durchaus gibt es, trotz begrenzter Inhalte, sehr wohl  Optionen dafür. Essenziel dafür ist ein zentrales Keyword. Auf dieses wird die Seite ausgelegt, indem es durch den ganzen Onepager gezogen wird.

Es haben sich auch Hash-URLs bewährt. Das sind Links, die innerhalb der Seite auf einen bestimmten Punkt verweisen. Dies unterstützt ebenfalls die raschere Auffindbarkeit des Gesuchten und dies wird von Suchmaschinen entsprechend berücksichtigt. Nichtsdestotrotz bleiben Onepager oft im Ranking hinter umfangreicheren Websites.

Fazit

Ein Onepager ist eine kraftvolle Option in der Welt des Webdesigns, besonders für bestimmte Zwecke und Zielgruppen. Wenn Sie eine klare Botschaft vermitteln möchten und schnelle Ergebnisse erzielen wollen, könnte ein Onepager die ideale Wahl für Ihre Website sein.

Experimentieren Sie mit Design-Elementen, um die Aufmerksamkeit zu steigern, und behalten Sie dabei die einfache Struktur im Auge, um die gewünschte Wirkung zu erzielen. Durch fehlende Unterseiten wird die Suchmaschinenoptimierung zwar erschwert, dennoch möglich gemacht.

Lassen Sie uns gemeinsam darüber sprechen welche Wahl für Ihr Unternehmen die richtige ist. Vereinbaren Sie ein kostenloses und unverbindliches Beratungsgespräch.

Landing Page vs Microsite

SMARTE LEISTUNGEN - WERBUNG, ONLINEMARKETING, DIGITAL KOMMUNIKATION

Landing Page oder Microsite – wo liegen die Unterschiede?

Im Marketing und speziell im Onlinemarketing sind Landing Pages und Microsites ein beliebtes Instrument zur Kundengewinnung, also Leads (Kontakte zur Kontaktanbahnung) zu generieren. Wie sieht es aus, wenn Themen (Produkte oder Dienstleistungen) unabhängig von der primären Website eines Unternehmens präsentiert werden sollen?

Was ist eine Landing Page?

Die Landingpage befindet sich unmittelbar auf der Domain der Haupt-Website und ist in deren Webstruktur eingepflegt. Hier wirkt sich die Landingpage positiv auf die SEO Maßnahmen aus, denn die Zielgruppe sucht auch hier nach bestimmten Suchbegriffen und organischer Traffic wird gezielt auf die Website geführt. Durch die Abdeckung der wichtigsten Keywords durch nutzerorientierte SEO Texte,  können sie Potenziale aufdecken und zusätzliche Aspekte ihrer SEO Strategie abdecken, welche in der Erfolgskontrolle und Monitoring positiv erkennbar sind!

Auf diese Art in eine Unternehmenswebsite eingliedert hat sie, wie gesagt, zum Ziel Leads zu generieren und damit Traffic auf die Website zu bringen. Mehr Besucher, mehr Klicks, Mehr Umsatz. Auch hier werden sich Design, Struktur und Content positiv auf die Suchmaschinen-Optimierung auswirken – bis hin zu mehr Sichtbarkeit in der lokalen Suche.

Landing Page

Landingpages sollen auch den User animieren, dass dieser eine bestimmte Aktion ausführt. Dazu werden „call to action“ Buttons gesetzt. Diese CTA-Buttons unterstützen den Verkauf, die Anmeldung – also einen Kontakt (Lead) für etwas Bestimmtes zu aktivieren, mit dem Ziel diesen Kontakt zu binden und auch die Konversionsrate zu optimieren.

Landing Page vs. Microsite

Was ist dann eine Microsite?

Als Microsite oder Mikro Website werden Websites bezeichnet, die zwar grundsätzlich zu einer übergeordneten Website gehören, aus inhaltlichen Gründen (z.B. Produkte, Dienstleistungen, Kampagnen, Sales-Promotion, Events etc.) aber auf eine separate Domain ausgelagert wurden. Sie wird somit als zusätzliche Internetseite zu einer umfangreichen (Haupt-)Website betrieben und ergänzt diese. Um sie für Content Marketing auch entsprechend zu nutzen, sollte sich die Microsite auf Informationen rund um das Produkt oder den Brand konzentrieren.

Eine Mikro-Seite hat somit relativ wenige Seiten Umfang und ist auf ein Thema fokussiert. Durch die Backlinks auf die Hauptseite wirken sich Microsites (auch Mikro Website) positiv auf die Suchmaschinenoptimierung (SEO) aus. Mikro Webseiten (auch Micro Sites) sprechen spezifisch Zielgruppe(n) an, die nach bestimmten Keywords in den Suchmaschinen wie z.B. Google oder Bing suchen.

Microsites schaffen eine besondere User Experience.

Die Microsites lassen sich sowohl im Business-to-Business (BtB) als auch im Business-to-Consumer (BtC) sehr gut einsetzen. Mögliche Einsatzbereiche sind: Dienstleistungen – Produktneuheiten – Markteinführung von Produkten – Promotion-Kampagnen.

Fazit

Microsites und Landing Pages haben im Onlinemarketing und in der Marketingstrategie einen festen Platz. Landing Pages lassen sich nahtlos in die Unternehmenswebsite eingliedern und haben das Ziel Leads zu generieren und Traffic auf die Website zu bringen. Mit der Microsite können Sie Themen (Produkte, Dienstleistungen etc.) durch eine eigene Domain gezielt bewerben. Zusätzlich erhalten Sie dadurch weitere Backlinks und eine bessere Abdeckung ihrer Keywords für Ihr SEO Konzept. Beide Arten von Webseiten wirken sich somit durch Design und Content optimal auf die Suchmaschinen-Optimierung aus – bis hin zum Local SEO.